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Donnerstag, 26. Juni 2016: Betriebsbesichtigung Bamix, Mettlen

Impressionen

Besichtigung

Insgesamt 28 Teilnehmer versammelten sich im bamix-Shop pünktlich zur frühmorgendlichen Zeit um sieben Uhr auf dem Areal der Firma ESGE AG in Mettlen. Die meisten Teilnehmer waren von der Sektion Thurgau, es haben sich auch 9 Mitglieder der Sektion Wil angemeldet. Nach der Begrüssung durch den Geschäftsführer und Miteigentümer Herr Eigenmann wurden zwei Gruppen gebildet für den Produktionsrundgang, welche durch Herr Eigenmann und Herr Hungerbühler, dem technischen Leiter, angeführt wurden.

Der Name bamix des einzigartigen Stabmixers stammt vom französischen "battre et mixer", rühren und mixen. Der Anteil der Zulieferer aus der Schweiz mit Schweizer Fertigung beträgt sehr hohe 86 %, der restliche Anteil (u.a. Abwanderung der Fertigung ins Ausland) aus Deutschland und anderen Ländern.

Auf dem eineinhalbstündigen Produktionsrundgang wurden die verschiedenen Arbeitsschritte und Besonderheiten direkt an den Maschinen sowie auch bei den manuellen Arbeitsplätzen erklärt. Bei den Fertigungschritten von Hand wird bei den Arbeiterinnen und Arbeitern ein Rotationsverfahren angewendet was für Abwechslung sorgt und tiefe Fluktuationen. Einige Komponenten werden in geschützten Werkstätten ausser Haus vormontiert, wobei auch diese externen Arbeiter geschult werden um die geforderte Qualität einzuhalten, schliesslich ist der Anspruch eine Küchenmaschine herzustellen für das ganze Leben. In der Praxis hat sich dies auch schon anhand einer Anekdote gezeigt: "Ein Ehepaar hat vor dem Einzug ins Pflegheim den bewährten bamix an den Hersteller zurückgeschickt, er habe seinen Dienst mehrere Jahrzente erfüllt und werde jetzt nicht mehr direkt benötigt."

Eine besondere Herausforderung für die Entwicklung und Vertrieb betreffen die unterschiedlichen Vorschriften für die Lebensmittelsicherheit und Produktsicherheit. Dies erfordert immer wieder Neu- und Weiterentwicklungen einiger Komponenten um den modularen Ansatz aufrechtzuerhalten für alle belieferten Märkte. Denn um die durchschnittliche Zeit von zehn Tagen einer Bestellung bis zur Auslierung ab Werk Mettlen in die ganze Welt zu gewährleisten, muss eine hohe Standardisierung des Produkts und der Arbeitsabläufe vorhanden sein. Dennoch gibt es den bamix in zahlreichen Varianten wie Leistung, Farbe, etc.

Herr Eigenmann präsentierte zum Schluss einen der ersten Modelle seit Produktionsbeginn der Firma, dieser ist immer noch kompatibel  mit dem heutigen Zubehör, was für den modularen Aufbau spricht der von Anfang an verfolgt wurde und in der heutigen schnelllebigen Zeit mit Serienabkündungen innert Jahren leider unüblich geworden ist.

Wir haben an dieser Betriebsbesichtigung ein sehr interessanten Einblick erhalten was es bedeutet sich auf dem Werkplatz Schweiz zu behaupten über mehrere Jahrzente und was die Herausforderungen sind, heute und in Zukunft.

Wir danken der Firma ESGE für diesen faszinierenden Einblick!

Text und Bild: Martin Messerli

26.06.2016

Einladung

Frühmorgendliche Betriebsbesichtigung Bamix Mettlen
Besuchen Sie mit dem STV Sektion Thurgau die Produktionsstätte des einzigartigen Stabmixers bamix in Mettlen.
In der Fabrikhalle in Mettlen stellen 40 Mitarbeitende jährlich rund 400000 bamix her. Neben computergesteuerten Maschinen sichert Handarbeit die Qualität und Langlebigkeit der Küchenmaschine. Der schnellste Motor schafft bis 20000 Umdrehungen pro Minute. Alle Einzelteile stammen aus der Schweiz. Der Exportanteil von bamix beträgt 90 Prozent. Faszinierend!

Wann: Donnerstag, 23. Juni 2016

Programm:
07:00 Begrüssung und Produktionsrundgang
08:30 Fragen und Kaffee/Gipfeli
09:00 Veranstaltungsende

Treffpunkt: ESGE AG, Hauptstrasse 21, 9517 Mettlen