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Sonntag, 30. August 2015: Brunchschifffahrt auf dem Bodensee mit Spezialgast Regierungsrat Kaspar Schläpfer

Giovanni Crupi bedankt sich bei Kaspar Schläpfer mit einem Swiss Engineering Bag und der aktuellen Fachzeitschrift mit Sonderbeilagen.

Swiss Engineering lädt zur Brunch Schifffahrt

Es ist bereits zur Tradition geworden, dass die Sektion Thurgau des Verbandes Swiss Engineering nach den Sommerferien zur Brunch Schifffahrt auf die MS Delphin lädt. Als Gast angekündigt war diesmal Regierungsrat Kaspar Schläpfer. Der Verband Swiss Engineering ist mit rund 13‘000 Mitgliedern das grösste berufliche Netzwerk der Ingenieure und Architekten in der Schweiz.
Pünktlich um 9 Uhr hiess es „Leinen los“ am Hafen Kreuzlingen. Bei herrlichstem Seewetter begrüsst das organisierende Vorstandsmitglied, Martin Messerli, ca. 30 Personen zu diesem bereits traditionellen Anlass auf der MS Delphin und eröffnet sogleich das reichhaltige Brunch Buffet. Auf der Fahrt an der Insel Mainau vorbei Richtung Unteruhldingen sind an allen Tischen bereits intensive Gespräche im Gang.
Giovanni Crupi, der langjährige Präsident der Sektion Thurgau und Präsident der neu geschaffenen Region Ostschweiz, informiert über das Verbandsengagement sowie die Entwicklungen im Zentralvorstand und der Region. So wurde am 30. Mai 2015 an der 116. Delegiertenversammlung von Swiss Engineering in Fribourg der Maschineningenieur Beat Dobmann zum neuen Zentralpräsidenten gewählt. Durch ihn soll auch die Wahrnehmung des Verbandes als Sprachrohr der Technik in der Gesellschaft gestärkt werden. Abschliessend verweist Crupi auf die Bedeutung der Nachwuchsförderung und die schulische Bildung in den sogenannten MINT-Fächern; Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft sowie Technik und stellte Regierungsrat Schläpfer die Frage zum diesbezüglichen Engagement des Thurgaus.
Kaspar Schläpfer outete sich als verhinderter Ingenieur. Technik hätte ihn in der Jugend stets begeistert aber sein Berufsberater habe ihm damals zu einem einfacheren Beruf geraten, weshalb er halt Jurist geworden sei. Er wies darauf hin, wie wichtig herausragende Ingenieurleistungen seit jeher für die Entwicklung der Schweiz gewesen seien. Den Ingenieurinnen und Ingenieuren verdanke die Schweiz einen wesentlichen Teil des Wohlstands und dieser könne nur erhalten werden, wenn der Ingenieurausbildung auch in Zukunft die nötige Beachtung geschenkt werde. Der Thurgau sei auf allen Bildungsstufen engagiert. So wurde von der PHTG und dem Amt für Volksschule die dreijährige Initiative „Natur & Technik begreifen“ durchgeführt. Damit sollen Lehrpersonen unterstützt werden, naturwissenschaftliche und technische Inhalte vermehrt in den Unterricht aufzunehmen. Schläpfer verwies auch auf die seit 1994 durchgeführten Technikwochen, die MINT-Klasse an der Kantonsschule Kreuzlingen, die neue Ausbildung zum Dipl. Techniker HF am Bildungszentrum für Technik in Frauenfeld und die jüngsten Erfolge von Thurgauer Fachhochschul Absolventen.
Kaspar Schläpfer hat aufgezeigt, dass die Thurgauer Regierung die Zeichen der Zeit erkannt hat und ein guter Nährboden für den Ingenieurnachwuchs geschaffen wird.

Text und Bild: Beat Pretali